
Aura Telecom bietet Hochgeschwindigkeitsinternet und dedizierte Unternehmensverbindungen in einem schnell wachsenden Ballungsraum. Aufgrund des stark gestiegenen Bandbreitenbedarfs der Kunden in ihrem Netzwerk mit mehreren Standorten stießen die bestehenden 40 km Glasfaserverbindungen zwischen zentralen Knotenpunkten und Außenstellen an ihre Kapazitätsgrenzen. Der Dienstanbieter benötigte daher ein schnelles und kostengünstiges Upgrade, um den Netzwerkdurchsatz deutlich zu erhöhen, ohne die hohen Kosten für die Anmietung neuer Glasfaserleitungen tragen zu müssen.
Um diesen Engpass zu beheben, implementierte das Ingenieurteam eine passive 8-Kanal-10G-DWDM-Architektur entlang der primären Verteilungsstrecken. Das Projekt erforderte optische Hardware, die sich nahtlos in die bestehenden Ciena-Host-Plattformen von Aura Telecom integrieren ließ, um Serviceausfälle und Konfigurationsfehler zu vermeiden. Durch die Multiplexierung mehrerer Wellenlängen über einzelne Faserpaare schuf der Netzbetreiber eine robuste und leistungsstarke Infrastruktur, die für das stetige Datenverkehrswachstum gerüstet ist.
Kundenprofil und Herausforderungen bei der Geschäftsanbindung
Die rasante Urbanisierung und die Digitalisierung der Geschäftswelt haben zu einem beispiellosen Anstieg des Datenverkehrs in Ballungsräumen geführt. Die Einhaltung strenger Service-Level-Agreements bei gleichzeitiger Kostenkontrolle für gemietete Infrastruktur stellt für wettbewerbsfähige Telekommunikationsanbieter eine ständige operative Herausforderung dar. Aura Telecom erreichte eine entscheidende Wachstumsphase, in der der Netzausbau ein strategisches Gleichgewicht zwischen physischen Glasfaserinfrastrukturen und der Effizienz optischer Übertragung erforderte.

Hintergrundinformationen zu Aura Telecom und Metro Footprint
Aura Telecom ist ein regionaler Internet- und Netzwerkdienstleister für Unternehmenskunden und Rechenzentren mit mehreren Mandanten. Sein Carrier-Netzwerk erstreckt sich über wichtige Wirtschaftszentren und verbindet mehrere dezentrale Aggregationsstandorte mit einer zentralen Rechenstelle. Der Anbieter nutzt dedizierte Punkt-zu-Punkt-Glasfaserverbindungen, um Unternehmensanschlüsse und Breitbanddienste mit extrem niedrigen Latenzzeiten zu gewährleisten.
Um die strengen Verfügbarkeitsanforderungen zu erfüllen, standardisiert der Anbieter seine zentrale Vermittlungsinfrastruktur auf Carrier-Grade-Plattformen. Jeder regionale Hub fungiert als wichtiger Knotenpunkt für die Datenverkehrsbündelung, Cloud-Anbindungen und lokale Unternehmens-Uplinks. Mit der Vervielfachung der Kundenzahlen in den Gewerbegebieten am Stadtrand gerieten die etablierten Metropol-Backbone-Routen des Anbieters unter enormen Druck.
Bandbreitenerschöpfung auf 40 km ungenutzter Glasfaserstrecke
Die primären Netzwerkverbindungen zwischen dem zentralen Hub von Aura Telecom und den dezentralen Aggregationspunkten basieren auf gemieteten Singlemode-Glasfaserpaaren mit einer Gesamtlänge von 40 km. Traditionell wurden für diese Langstreckenverbindungen standardmäßige 10GBASE-ER SFP+ optische Transceiver verwendet, die mit einer einzigen Wellenlänge pro Faserkern arbeiteten. Diese Punkt-zu-Punkt-Verbindung erschöpfte schnell alle verfügbaren Glasfaserstränge, da das Datenaufkommen des Unternehmens rasant zunahm.
Die Anmietung zusätzlicher Glasfaserleitungen über städtische Distanzen erfordert erhebliche Investitionen und laufende monatliche Gebühren. Aufgrund kommunaler Wegerechte und langwieriger Genehmigungsverfahren ist die Verlegung neuer Glasfaserkabel für den kurzfristigen Ausbau des Netzes nicht realisierbar. Das Ingenieurteam benötigte daher eine effiziente Lösung, um die Übertragungskapazität der bestehenden 40 km Glasfaserstrecke deutlich zu erhöhen, ohne dabei laufende Mietkosten zu verursachen.
Anforderungen an die Hardwarekompatibilität für Ciena-Hostplattformen
Das Backbone-Netzwerk von Aura Telecom basiert maßgeblich auf paketoptischen Vermittlungs- und Transportplattformen von Ciena, um deterministische Dienste in Carrier-Qualität bereitzustellen. Diese Host-Geräte erzwingen strenge Betriebsparameter und interne Mikrocode-Prüfungen für alle installierten optischen Module. Der Einsatz optischer Hardware von Drittanbietern birgt das Betriebsrisiko nicht erkannter Transceiver, fehlender Telemetriedaten oder Fehler bei der Portinitialisierung.
Das Entwicklungsteam benötigte hochwertige optische Module, die volle Registerkompatibilität mit der Ciena-eigenen Ausrüstung gewährleisten. Die optischen Komponenten mussten präzise digitale Diagnosedaten in Echtzeit direkt und ohne Softwarealarme über die Ciena-Managementkonsole liefern. Eine einwandfreie Hardware-Interoperabilität war eine unabdingbare Voraussetzung für die Netzwerkstabilität und die Vermeidung von Verzögerungen bei der Servicekonfiguration.
Passive DWDM-Lösung und Multi-Site-Topologie
Der Einsatz passiver optischer Multiplextechnologie bot einen direkten und kostengünstigen Weg, die Erschöpfung der Glasfaserkapazitäten zu beheben. Durch die Umstellung auf dichtes Wellenlängenmultiplexverfahren (WDM) umging Aura Telecom die hohen Investitionskosten für die Anmietung neuer Glasfaserleitungen. Die gewählte Netzwerktopologie kombiniert verlustarme passive optische Filter mit leistungsstarken Transceivern, um eine unverstärkte, standortübergreifende Architektur zu realisieren.

Punkt-zu-Mehrpunkt-Hub-Architektur über 8-Kanal-DWDM
Die Netzwerkimplementierung etabliert eine robuste Hub-and-Spoke-Verteilungstopologie, die die zentrale Routing-Einheit mit den dezentralen Aggregationspunkten verbindet. Im zentralen Hub konsolidiert ein passiver 8-Kanal-DWDM-Multiplexer/Demultiplexer acht diskrete optische Kanäle auf ein einzelnes Dark-Fiber-Paar. Diese Konfiguration ermöglicht einen sofortigen Gesamtdurchsatz von 80 Gbit/s bei gleichzeitig strikter physikalischer Trennung aller Unternehmensdatenströme.
Jede Außenstelle ist über dedizierte optische Kanäle mit dem Hub verbunden und stellt so dedizierte bidirektionale 10-Gbit/s-Leitungen für Unternehmensdienste bereit. Die einzelnen Datenleitungen arbeiten unabhängig voneinander, wodurch Datenkollisionen vermieden und die Bereitstellung für Teilnehmer vereinfacht werden. Netzwerktechniker können nun einzelne Verbindungen aktivieren, aktualisieren oder warten, ohne die Übertragung auf benachbarten aktiven Wellenlängen zu unterbrechen.
Optische Leistungsbudgetplanung für eine unverstärkte Reichweite von 40 km
Der Betrieb von Singlemode-Dark-Fiber-Strecken über 40 Kilometer erfordert präzise optische Budgetberechnungen, um aktive optische Verstärkung (EDFA) zu vermeiden. Der optische Pfad von Ende zu Ende berücksichtigt neben den Dämpfungsverlusten passiver Multiplexer an beiden Endpunkten auch die Standarddämpfung von Singlemode-Fasern. Durch die vorherige Überprüfung der Gesamtdämpfung der optischen Verbindung eliminieren die Ingenieurteams Risiken von Signalbeeinträchtigungen und gewährleisten klare Augendiagramme am Empfänger.
- Faserdämpfung: 40 km × 0.25 dB/km = 10.0 dB
- Einfügedämpfung des Multiplexers: 2.8 dB (Hub-MUX) + 2.8 dB (Remote-DEMUX) = 5.6 dB
- Patchkabel & Spleißverluste: Kombinierter Steckerverlust = 1.5 dB
- Gesamtverlust der Verbindung im Vergleich zum optischen Budget: Ein Gesamtverlust von 17.1 dB gegenüber einem Transceiver-Budget von 22.0 dB ergibt eine sichere Leistungsreserve von 4.9 dB.
Um einen störungsfreien optischen Empfang über diesen passiven Pfad zu gewährleisten, wurden an allen Ports 10G DWDM SFP+ -Module mit integrierter APD-Empfangserkennung und einer Reichweite von 80 km eingesetzt. Die hohe Leistungsaufnahme von 22 dB bietet ausreichend Spielraum, um die Verschlechterung der Patchkabel, alternde Verbindungen und Umwelteinflüsse wie starke Biegungen zu kompensieren. Durch dieses passive Design werden die hohen Anschaffungs- und Betriebskosten aktiver optischer Verstärker vollständig vermieden.
Nahtlose optische Integration mit Ciena Host-Plattformen
Die optischen 10G-DWDM-Transceiver verfügen über einen speziell für die Ciena-Host-Kommunikationsstandards entwickelten EEPROM-Mikrocode. Nach dem Einstecken in Ciena-Switching-Ports erkennt die Plattform sofort die Geräte-Teilenummern, seriellen Daten und Betriebswellenlängen. Diese native Zuordnung auf Registerebene umgeht administrative Portbeschränkungen und macht manuelle Software-Überschreibungen überflüssig.
- Deterministische Hardwareerkennung: Sofortige Portbeleuchtung ohne CLI-Kompatibilitätswarnungen oder Portfehleralarme.
- Standardkonforme ITU-Wellenlängen: Präzise 100-GHz-C-Band-Zuordnung über die Kanäle C21 (1560.60 nm) bis C28 (1554.94 nm).
- Umfassende In-Band-Telemetrie: Kontinuierliche Übertragung optischer Messwerte an das zentrale Netzwerkmanagementsystem von Ciena.
Das Netzwerkbetriebspersonal erhält umfassende Transparenz über die aktiven Verbindungsparameter im gesamten städtischen Verkehrsnetz. Echtzeit-Telemetriedaten erfassen Sendeleistung, Empfangspegel, Versorgungsspannung, Laser-Biasstrom und Betriebstemperaturen. Diese vollständige Transparenz beschleunigt die Inbetriebnahme von Verbindungen, optimiert die Wartung vor Ort und gewährleistet eine langfristig planbare optische Leistung an allen angeschlossenen Standorten.
Auswahl des optischen Transceivers und Systemspezifikationen
Die Auswahl leistungsstarker optischer Hardware ist entscheidend für die Gewährleistung der Übertragungsstabilität über unverstärkte Strecken in Ballungsräumen. Aura Telecom hat seinen Netzausbau standardisiert auf LINK-PP Die optischen Transceiver C21-C28 (80 km, 10G DWDM SFP+) unterstützen hochdichte Aggregation. Diese optischen Module vereinen hohe spektrale Präzision, überragende Empfängerempfindlichkeit und robuste Netzstabilität in anspruchsvollen Umgebungen mit mehreren Standorten.

Kanalzuweisung im gesamten ITU 100-GHz-C-Band-Raster
Die Implementierung nutzt acht standardisierte ITU-T 100-GHz-Rasterkanäle im dämpfungsarmen optischen C-Band-Spektrum. Das System arbeitet von Kanal C21 bis Kanal C28 und hält einen geringen optischen Kanalabstand von 0.8 nm ein, um Interferenzen zwischen benachbarten Kanälen zu vermeiden. LINK-PP Das 10G DWDM SFP+ Modul verfügt über einen hochstabilen, gekühlten EML-Sender, um eine präzise spektrale Ausrichtung während des dauerhaften Betriebs an mehreren Standorten zu gewährleisten.
- Kanal C21: 1560.60 nm / 192.10 THz — Primärer Aggregationskanal 1
- Kanal C22: 1559.79 nm / 192.20 THz — Primärer Aggregationskanal 2
- Kanal C23: 1558.98 nm / 192.30 THz — Core Business Park Feed 1
- Kanal C24: 1558.17 nm / 192.40 THz — Core Business Park Feed 2
- Kanal C25: 1557.36 nm / 192.50 THz — Multi-Tenant Colocation Link 1
- Kanal C26: 1556.55 nm / 192.60 THz — Multi-Tenant Colocation Link 2
- Kanal C27: 1555.74 nm / 192.70 THz — Enterprise Disaster Recovery Trunk
- Kanal C28: 1554.94 nm / 192.80 THz — Hochprioritärer Cloud-Gateway-Uplink
Dieser standardisierte Kanalplan ermöglicht präzises Multiplexing mittels passiver optischer Filter ohne spektrale Überlappung oder Frequenzdrift. Die geringe spektrale Breite der gekühlten EML-Sender minimiert die chromatische Dispersion über die 40 km lange Singlemode-Glasfaserinfrastruktur. Bei steigendem Datenverkehr kann das Entwicklungsteam zusätzliche benachbarte ITU-Kanäle hinzufügen, ohne bestehende Betriebswellenlängenpfade neu konfigurieren zu müssen.
Optische Spezifikationen und Link-Budget-Parameter des Transceivers
Das LINK-PP Die 80-km-10G-DWDM-SFP+-Serie integriert einen gekühlten elektroabsorptionsmodulierten Laser (EML) mit einem hochempfindlichen Avalanche-Photodioden-Empfänger (APD). Dieses elektrooptische Design erzielt eine außergewöhnlich geringe Leistungsaufnahme, um die Dämpfung der 40 km langen Glasfaser und die Einfügungsdämpfung des Multiplexers problemlos zu kompensieren. Die Hardware arbeitet innerhalb der Standard-Leistungsgrenzen von SFP+ MSA und ermöglicht so eine energieeffiziente Übertragung in Carrier-Qualität auf hochdichten Ciena-Host-Plattformen.
Die wichtigsten optischen Parameter und Betriebsspezifikationen des eingesetzten Systems LINK-PP Die Details der 10G DWDM 80km SFP-Transceiver werden im Folgenden beschrieben.
| Parameter | Normen | Operativer Nutzen / Auswirkung |
| Formfaktor und Datenrate | SFP+ / 10 Gbit/s | Standard 10G Ethernet optischer Transport |
| Wellenlängenraster | ITU 100-GHz-C-Band (C21–C28) | 8 dedizierte DWDM-Kanäle über ein einzelnes SMF-Paar |
| Optische Senderleistung | -1dBm bis + 5dBm | Hohe Startleistung für eine unverstärkte Reichweite von 40 km |
| Empfänger-Empfindlichkeit | -23dBm | Hohe Empfindlichkeit gewährleistet klaren Signalempfang |
| Optische Leistung des Empfängers | -23dBm bis -6dBm | Großer Dynamikbereich verhindert optische Sättigung |
| Strombudget | 22dB | Übersteht einen vollständigen Verbindungsverlust mit sicherer Betriebsmarge |
| Getriebe-Abstand | 80 km | Hohe Reichweite über Singlemode-Dunkelfaser |
Diese Hardware-Spezifikation gewährleistet eine stabile optische Übertragung über die gesamte 40 km lange Dunkelfaserstrecke ohne externe optische Verstärkung. Die hohe Empfängerempfindlichkeit sorgt dafür, dass das optische Signal auch nach dem Durchlaufen passiver MUX/DEMUX-Stufen außergewöhnlich sauber bleibt. Die daraus resultierende Leistungsreserve schützt die Verbindung vor optischer Verschlechterung durch alternde Fasern, Feldpatchfelder und Temperaturschwankungen.
Digitale optische Echtzeitüberwachung und Leistungsverfolgung
Für eine Transportübertragung in Carrier-Qualität ist eine kontinuierliche Überwachung des optischen Zustands der physikalischen Schicht über alle entfernten Teilnehmerstrecken hinweg erforderlich. LINK-PP 10G DWDM SFP+ Module verfügen über eine integrierte digitale optische Überwachung (DOM) gemäß dem Industriestandard SFF-8472. Interne Diagnoseschaltungen erfassen kontinuierlich Betriebskennzahlen und wandeln analoge Echtzeitparameter in standardisierte digitale Datenregister um.
- Optische Leistungstelemetrie: Live-Verfolgung der Sende- und Empfangsleistung zur frühzeitigen Erkennung von Dämpfungsanomalien.
- Umgebungs- und elektrische Überwachung: Kontinuierliche Meldung der Modulbetriebstemperatur, der Versorgungsspannung und des Laser-Biasstroms.
- Proaktive Schwellenwertalarme: Konfigurierbare obere und untere Warngrenzen, um die Betriebsteams zu alarmieren, bevor Bitfehler den Service beeinträchtigen.
Die Ciena-Hostplattformen greifen kontinuierlich auf diese Diagnoseregister zu und zeigen optische Telemetriedaten in Echtzeit direkt im zentralen Management-Dashboard an. Netzwerkadministratoren können so Mikrobiegungen, Verschmutzungen an Steckverbindern oder allmähliche Alterung der Glasfaser erkennen, bevor es zu physikalischen Übertragungsbeeinträchtigungen kommt. Diese automatisierte Telemetrieüberwachung minimiert die Anzahl der Technikereinsätze und ermöglicht die proaktive Wartung aller DWDM-Verteilungspfade an mehreren Standorten.
Überprüfung der Einsatzbereitschaft und operative Ergebnisse
Die Feldvalidierung bestätigte, dass passives dichtes Wellenlängenmultiplexverfahren (PDWDM) eine hohe Stabilität über standortübergreifende Aggregationsverbindungen gewährleistet. Das Entwicklungsteam führte eine schrittweise Umstellung über alle 40 km Glasfaserstrecken ohne Unterbrechung des laufenden Geschäftsbetriebs durch. Echtzeit-Telemetrie und Durchsatztests bestätigten, dass die aktualisierte Transportschicht alle Leistungs- und optischen Margenvorgaben übertrifft.

Schnelle Implementierung an mehreren Standorten mit Ciena-Interoperabilität
Die Installation vor Ort verlief zügig aufgrund der vollständigen Registerkompatibilität des LINK-PP C21–C28 80-km-10G-DWDM-SFP+-Optikmodule. Nach dem Hot-Plugging an Ciena-Host-Switches initialisierten sich die Transceiver sofort, ohne dass manuelle CLI-Eingriffe oder benutzerdefinierte Konfigurationsskripte erforderlich waren. Die Hostsysteme erkannten Teilenummern, Seriennummern und Betriebs-ITU-Wellenlängen über alle acht Kanäle hinweg präzise.
Die Inbetriebnahmeteams führten umfassende Bitfehlerratentests (BER) an jeder neu beleuchteten Wellenlänge durch. Jeder Kanal ermöglichte 24 Stunden lang einen kontinuierlichen Datenverkehr mit voller Leitungsgeschwindigkeit von 10 Gbit/s ohne Frameverluste und Bitfehler. Dank dieses einwandfreien Plug-and-Play-Verhaltens konnte Aura Telecom die physische Installation an mehreren Standorten und die Inbetriebnahme der Dienste vorzeitig abschließen.
Maximierung der Effizienz von 40 km Glasfaser bei einem Gesamtdurchsatz von 80 Gbit/s
Die Migration zur passiven 8-Kanal-DWDM-Architektur ermöglichte eine deutlich höhere Bandbreitendichte über die bestehenden Singlemode-Dark-Fiber-Strecken des Netzbetreibers. Ein einzelnes Faserpaar, das zuvor lediglich eine 10-Gbit/s-Punkt-zu-Punkt-Verbindung übertrug, transportiert nun zuverlässig einen Gesamtdurchsatz von 80 Gbit/s. Diese achtfache Kapazitätssteigerung beseitigte Engpässe in der Metro-Aggregation und erhielt gleichzeitig die Vorteile der geringen Latenz direkter, unverstärkter Verbindungen.
Jeder optische Kanal arbeitet über die 40 km lange Strecke als unabhängiger physikalischer Stromkreis und gewährleistet so die vollständige Trennung des Datenverkehrs zwischen den einzelnen Standorten des Unternehmens. Optische Leistungsmessungen an den entfernten Empfängerendpunkten ergaben konstante Leistungspegel zwischen -11 dBm und -13 dBm, die deutlich innerhalb des sicheren Betriebsbereichs der APD-Empfänger liegen. Diese großzügige Reserve verhindert optisches Clipping und bietet gleichzeitig ausreichenden Schutz vor zukünftiger Alterung der Glasfaserstrecke oder der Erweiterung von Patchpanels.
Reduzierte Kosten für die Anmietung ungenutzter Glasfaserleitungen und flexible Kapazitätsskalierung
Durch die Multiplexierung von acht verschiedenen Wellenlängen über bestehende ungenutzte Glasfaserleitungen entfiel die Notwendigkeit, zusätzliche Glasfaserpaare von kommunalen Infrastrukturanbietern anzumieten. Diese strategische Architektur sparte Aura Telecom erhebliche laufende Betriebskosten und vermied langwierige Genehmigungsverfahren und Verzögerungen beim Bau. Der Netzbetreiber optimierte seine anfänglichen Investitionskosten durch den Einsatz einer skalierbaren passiven Transportinfrastruktur.
Das modulare 8-Kanal-Design ermöglicht ein flexibles, bedarfsgerechtes Service-Modell, das zukünftigen Unternehmensanforderungen gerecht wird. Netzwerkadministratoren können ungenutzte Wellenlängen aktivieren oder bestimmte Kanäle innerhalb von Minuten neuen Geschäftsbereichen zuweisen, indem sie einfach die entsprechenden Module einfügen. LINK-PP Transceiver. Dieses flexible Skalierungsmodell gewährleistet, dass Aura Telecom die lokale Teilnehmerkapazität ohne größere Infrastrukturüberarbeitungen verdoppeln oder verdreifachen kann.
Aufbau einer zukunftsfähigen 10G-DWDM-Infrastruktur für Ciena Hubs
Die Netzwerkmodernisierung von Aura Telecom zeigt, wie regionale Telekommunikationsanbieter Bandbreitenengpässe in ihren Ciena-Hubs an mehreren Standorten beseitigen können, ohne teure neue Glasfaserleitungen anmieten zu müssen. Durch die Kombination von passivem Multiplexing mit vollständig kompatiblen 10G-DWDM-SFP-Modulen realisierte der Anbieter ein leistungsstarkes, unverstärktes Metro-Backbone über 40 km ungenutzte Glasfaserstrecken. Diese Implementierung bietet eine zuverlässige Vorlage zur optimalen Nutzung bestehender Infrastruktur bei gleichzeitiger Gewährleistung der Netzstabilität.
- 8-fache Kapazität an den zentralen Ciena-Hubs: Erweiterung eines einzelnen Glasfaserpaares, das zentrale und entfernte Ciena-Hubs verbindet, von einer 10-Gbit/s-Verbindung auf einen Gesamtdurchsatz von 80 Gbit/s über acht dedizierte ITU-Kanäle.
- Makellose Host-Integration: Native Kompatibilität und Echtzeit-DOM-Telemetrie auf Ciena-Switching-Plattformen ohne CLI-Alarme oder Workarounds erreicht.
- Zero Active Amplification: Durch die Nutzung eines für 80 km ausgelegten optischen Budgets konnten die hohen Investitions- und Energiekosten für aktive EDFA-Ausrüstung auf allen Hub-and-Spoke-Strecken vermieden werden.
- Agile Pay-As-You-Grow-Erweiterung: Optimierte Kapazitätsskalierung über entfernte Ciena-Knoten hinweg durch einfache, kanalweise Transceiver-Bereitstellung, wenn neue Kundenstandorte online gehen.
Mit Blick auf die Zukunft bildet diese passive DWDM-Topologie eine nachhaltige Transportgrundlage, die auf den primären Ciena-Hubs von Aura Telecom basiert. Die standardisierte ITU-100-GHz-Grid-Architektur ermöglicht es Netzwerktechnikern, zusätzliche C-Band-Wellenlängenkanäle zu aktivieren oder neue Zweigstellenverbindungen direkt in bestehende Hub-Racks zu erweitern – ohne Serviceunterbrechungen. Dank dieses modularen Designs kann der Netzbetreiber die Bandbreite zwischen regionalen Hubs schnell skalieren und gleichzeitig die Betriebskosten niedrig halten.
Um optische DWDM-SFP-Lösungen der Enterprise-Klasse zu erkunden oder kompatible Transceiver für Ihre Multi-Site-Transportplattformen anzupassen, besuchen Sie die LINK-PP Offizieller Shop Nehmen Sie noch heute Kontakt mit unserem Support-Team auf.
