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Der SFP-SM-1G-LX20-31 ist ein industrietauglicher, MSA-konformer Gigabit-Glasfaser-Transceiver für 1000BASE-LX-Singlemode-Glasfaserverbindungen (SMF). Er arbeitet mit einer Wellenlänge von 1310 nm und verfügt über zwei LC-Stecker. Dadurch erweitert er die Standard-Übertragungsdistanzen auf bis zu 20 km. Ausgestattet mit integriertem Digital Diagnostic Monitoring (DDM) und einem extremen Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis +85 °C ist er eine äußerst zuverlässige und kostengünstige Lösung, die speziell für Netzwerkgehäuse im Außenbereich, Mobilfunktürme und raue Industrieumgebungen entwickelt wurde.

Bei der Planung von Glasfasernetzen mittlerer Reichweite wägen IT-Einkaufsteams und Netzwerktechniker ständig Hardwarekosten gegen Betriebssicherheit ab. Standardmäßige 1000BASE-LX-Optikmodule erreichen typischerweise eine maximale Reichweite von 10 km und sind ausschließlich für den Einsatz in kommerziellen Umgebungen (0 °C bis 70 °C) ausgelegt. Moderne Anwendungen – wie beispielsweise Smart-City-Infrastrukturen, Mobilfunkmasten von WISPs (Wireless Internet Service Providern) und unbeheizte Industriehallen – erfordern jedoch Netzwerkhardware, die sowohl eisige Winter als auch brütende Sommerhitze ohne thermische Beeinträchtigung übersteht.
Der SFP-SM-1G-LX20-31 schließt diese wichtige Lücke. Durch die Einhaltung der strengen Spezifikationen des Multi-Source Agreement (MSA) (insbesondere INF-8074 und SFF-8472) sowie der IEEE 802.3z 1000BASE-X-Protokolle vermeidet dieser Transceiver teure OEM-Herstellerabhängigkeiten und bietet gleichzeitig optische Leistung auf Unternehmensebene. Darüber hinaus ermöglicht die Integration von DDM ( einer Mikrocontroller-Funktion zur Echtzeit-Telemetrie von Laser-Sendeleistung, Empfangsempfindlichkeit, Spannung und Temperatur ) Systemadministratoren die proaktive Überwachung des Zustands der physikalischen Verbindung, bevor es zu Datenpaketverlusten kommt.
Wichtigste technische Parameter auf einen Blick
Für eine präzise Netzwerkarchitekturplanung ist die Überprüfung der physikalischen und optischen Spezifikationen unerlässlich. Die folgenden validierten Parameter definieren die Betriebsfähigkeiten des SFP-SM-1G-LX20-31:
Der SFP-SM-1G-LX20-31 ist ein Hot-Plug-fähiger optischer Singlemode-Transceiver zur Umwandlung von 1-Gigabit-Ethernet-Signalen (1GbE) in optische Signale. Mithilfe eines 1310-nm-Lasers und zweier LC-Anschlüsse erweitert er die Standard-1000BASE-LX-Übertragungsreichweite von 10 km auf maximal 20 Kilometer. Er eignet sich hervorragend als kostengünstige Lösung für mittlere Entfernungen in Unternehmens-Switches und -Routern mit standardmäßigen 1000BASE-X-SFP-Ports.
Im Bereich der optischen 1-Gbit/s-Netzwerke nimmt das SFP-SM-1G-LX20-31 eine besonders wichtige und wertvolle Position ein. Dieses Small Form-Factor Pluggable (SFP)-Modul fungiert im Kern als elektrooptischer Wandler. In ein kompatibles Host-Gerät – wie beispielsweise einen Edge-Switch, Router oder industriellen Medienkonverter – wandelt es elektrische Gigabit-Datenströme (mit einer Leitungsrate von 1.25 Gbit/s) in präzise Lichtimpulse um, die über 9/125-µm-Singlemode-Glasfaserkabel (SMF) übertragen werden.

Um zu verstehen, wo dieses Modul in eine Netzwerktopologie passt, müssen die Grenzen von Standard-Gigabit-Optiken betrachtet werden. Der IEEE 802.3z 1000BASE-LX-Standard legt eine maximale Übertragungsdistanz von 10 km fest. Für Netzwerkarchitekten, die Distanzen zwischen 10 km und 20 km überbrücken müssen – beispielsweise die Verbindung zweier weit voneinander entfernter Campusgebäude oder die Anbindung eines entfernten Telekommunikationsschranks an eine Vermittlungsstelle –, führt die Verwendung von Standard-LX-Optiken zu einer starken optischen Dämpfung, die Paketverluste und Verbindungsabbrüche zur Folge hat.
Bisher bestand die Lösung darin, auf 1000BASE-EX- (40 km) oder 1000BASE-ZX-Module (80 km) aufzurüsten. Diese Langstreckenoptiken verwenden jedoch teure 1550-nm-DFB-Laser (Distributed Feedback) und erfordern häufig den Einsatz von optischen Dämpfungsgliedern, um eine Sättigung des Empfängers auf kürzeren Strecken zu verhindern.
Der SFP-SM-1G-LX20-31 löst dieses Problem als optimale Singlemode-Verbindung für mittlere Entfernungen. Dank eines hochempfindlichen Empfängers und eines optimierten 1310-nm-Sendelasers verdoppelt er die Standardreichweite von LX auf 20 km. Netzwerktechniker erhalten so zuverlässige Verbindungen über große Entfernungen, ohne die hohen Investitionskosten (CapEx) für überdimensionierte 40-km-/80-km-Transceiver tragen zu müssen.
Die optische Leistung des SFP-SM-1G-LX20-31 basiert auf seinem berechneten optischen Leistungsbudget. Durch die Kombination eines ungekühlten 1310-nm-Fabry-Perot- (FP) oder DFB-Lasers (Distributed Feedback) mit einem hochempfindlichen PIN-Fotodetektor gewährleistet das Modul ausreichend optische Leistung, um die typische Dämpfung von 0.35 dB/km in Singlemode-Fasern über eine Distanz von 20 km zu kompensieren und gleichzeitig die strikte Einhaltung der MSA-Hardwareanforderungen zu gewährleisten.
Ein kurzer Blick ins Datenblatt bestätigt zwar, dass dieses Modul 1310-nm-Wellenlängen und LC-Anschlüsse unterstützt, doch Netzwerkarchitekten müssen die physikalischen und optischen Eigenschaften genauer untersuchen, die eine fehlerfreie Übertragung über mittlere Entfernungen gewährleisten.
Das charakteristische Merkmal des 1G LX 20km SFP ist seine Fähigkeit, ein Gigabit-Signal ohne externe Verstärkung über die standardmäßige IEEE-Grenze von 10 km hinaus zu übertragen. Dies wird durch ein präzise kalibriertes optisches Leistungsbudget erreicht. Typischerweise weisen diese 20-km-Module eine Sendeleistung (Tx) von -9 dBm bis -3 dBm und eine Empfängerempfindlichkeit (Rx) von mindestens -22 dBm auf.
Da bei Standard-9/125µm-Singlemode-Fasern eine durchschnittliche Signaldämpfung von 0.35 dB pro Kilometer bei einer Wellenlänge von 1310 nm auftritt, bietet das Modul ausreichend optischen Spielraum, um eine Strecke von 20 Kilometern abzudecken, wobei die systembedingten Einfügungsverluste an Faser-Patchpanels und LC-Steckverbinderverbindungen berücksichtigt werden.
Aus Hardware-Sicht nutzt das SFP-SM-1G-LX20-31 ein Zweifaserdesign (eine Faser zum Senden, eine zum Empfangen) mit standardmäßigen LC-Duplex-Steckern. Dies gewährleistet maximale Kompatibilität mit vorhandenen Glasfaser-Patchkabeln in Unternehmen.
In Umgebungen mit hoher Netzwerkdichte – wie beispielsweise einem stark ausgelasteten 48-Port-Core-Switch – können Übersprechen und elektromagnetische Störungen (EMI) die Signalqualität erheblich beeinträchtigen. Dieses Modul begegnet diesen Schwachstellen der physikalischen Schicht durch sein EMV-armes Metallgehäuse. Die spezielle Gehäusekonstruktion erfüllt nicht nur strenge ESD-Schutzstandards, sondern dient auch als Wärmeableiter. Dies ist besonders wichtig, wenn das Modul im oberen Bereich seines industriellen Temperaturbereichs betrieben wird.
Standardmäßige kommerzielle Transceiver (Nenntemperaturbereich 0 °C bis 70 °C) neigen in rauen Umgebungen zu thermischen Ausfällen, die Netzwerkstörungen verursachen. Das SFP-SM-1G-LX20-31 ist ein Modul für industrielle Temperaturen (IND), das für den Betrieb zwischen -40 °C und +85 °C ausgelegt ist. Es verwendet gehärtete interne Komponenten, um Laserwellenlängendrift und Hardware-Durchbrennen zu verhindern und ist daher ideal für den Einsatz in NEMA-Außengehäusen, WISP-Telekommunikationstürmen und unbeheizten Industrieanlagen geeignet.

Ein häufiger und kostspieliger Fehler in der Netzwerkarchitektur ist der Einsatz von Hardware, die für den Innenbereich ausgelegt ist, im Außenbereich. Ein wiederkehrendes Problem für Außendiensttechniker und Systemadministratoren ist der plötzliche Ausfall von Netzwerkrandbereichen bei extremen Wetterereignissen. Oft liegt die Ursache nicht in einem beschädigten Glasfaserkabel, sondern in einem SFP-Modul für den kommerziellen Einsatz (ausgelegt nur für 0 °C bis 70 °C), das durch die Umgebungsbedingungen in einem NEMA-Außengehäuse beschädigt wurde.
Warum beeinflusst die Temperatur die optische Leistung? Das Herzstück jedes Glasfaser-Transceivers ist sein Halbleiterlaser. Werden optische Komponenten in kommerzieller Qualität Temperaturen außerhalb ihres spezifizierten Temperaturbereichs ausgesetzt, kommt es zu Wellenlängendrift. Beispielsweise kann ein für 1310 nm kalibrierter Laser bei starker Sonneneinstrahlung in einem Gehäuse eine erhebliche Wellenlängendrift erfahren. Durch die Wellenlängenverschiebung und die damit einhergehenden Schwankungen der optischen Ausgangsleistung kann der empfangende Fotodetektor am anderen Ende der Verbindung die Lichtimpulse nicht mehr präzise interpretieren, was zu sofortigem Paketverlust und Verbindungsabbruch führt.
Umgekehrt birgt extreme Kälte physische Schwachstellen in der Hardware. Bei Temperaturen unter Null Grad können die in preisgünstigen optischen Geräten verwendeten Standardlötstellen und Leiterplattenmaterialien spröde werden, was zu Mikrorissen und dauerhaften elektrischen Ausfällen führen kann.
Das SFP-SM-1G-LX20-31 beseitigt diese Anfälligkeiten gegenüber Umwelteinflüssen. Durch die Verwendung von thermisch gehärtetem Silizium, industrietauglichen Lötverbindungen und einem Gehäuse mit überlegener passiver Wärmeableitung gewährleistet dieses Modul einen problemlosen Betrieb im Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C.
Diese Industriespezifikation revolutioniert die Zuverlässigkeit von Edge-Netzwerken. Sie garantiert eine Verfügbarkeit von 1 Gbit/s für unternehmenskritische Anwendungen, bei denen eine Klimatisierung nicht möglich ist, darunter:
Durch die Investition in SFP-Module für industrielle Temperaturen können Netzwerkbetreiber die Notwendigkeit teurer Notfalleinsätze aufgrund vorhersehbarer saisonaler Wetteränderungen effektiv eliminieren.
Die digitale Diagnoseüberwachung (DDM) ist eine intelligente Telemetriefunktion, die im SFP-SM-1G-LX20-31 integriert ist. Sie entspricht dem SFF-8472-Standard und ermöglicht Systemadministratoren die Überwachung optischer Leistungskennzahlen in Echtzeit – wie z. B. Sende-/Empfangslichtstärke, Temperatur und Spannung – direkt über die Switch-Schnittstelle. Für Verbindungen über 20 km ist DDM obligatorisch und ermöglicht eine proaktive Fehlerbehebung sowie die Vermeidung von Netzwerkausfällen ohne Vor-Ort-Besuche.

Die Verwaltung eines lokalen Netzwerks (LAN) in einem einzelnen Serverraum ist unkompliziert. Plant ein Netzwerkarchitekt jedoch eine 20 Kilometer lange Singlemode-Verbindung, kann sich der entfernte Switch am anderen Ende einer Stadt, auf einem abgelegenen Mobilfunkmast oder in einem abgesperrten Industriegebiet befinden. In solchen Fällen ist die physische Inspektion kostspielig und zeitaufwendig und wird nur als letzte Option in Betracht gezogen. Hier erweist sich die digitale Diagnoseüberwachung (DDM) – auch digitale optische Überwachung (DOM) genannt – als unverzichtbares Werkzeug.
Im Gegensatz zu herkömmlichen optischen Sensoren, die lediglich anzeigen, ob eine Verbindung aktiv oder inaktiv ist, verfügt der SFP-SM-1G-LX20-31 über einen integrierten Mikrocontroller, der kontinuierlich analoge Diagnosedaten an den Host-Switch zurücksendet. Netzwerktechniker können diese Daten über die Befehlszeilenschnittstelle (CLI) oder SNMP-basierte Netzwerküberwachungstools abfragen, um fünf kritische Parameter der physikalischen Schicht zu analysieren:
Der wahre Wert von DDM für optische Mittelstreckennetze liegt in der präventiven Wartung. Durch die Integration des SFP-SM-1G-LX20-31 in Netzwerkmanagementsysteme (NMS) können Systemadministratoren automatisierte SNMP-Traps basierend auf zu hohen/zu niedrigen Warnschwellenwerten konfigurieren.
Beträgt die Empfangsleistung einer 20 km langen Verbindung beispielsweise -14 dBm, kann ein Administrator eine Warnung einrichten, die ausgelöst wird, sobald das Signal unter -19 dBm fällt. Anstatt mitten in der Nacht um 3:00 Uhr einen plötzlichen Netzwerkausfall zu erleiden, weil das Signal unter die minimale Empfindlichkeit des Empfängers (-22 dBm) gesunken ist, wird das IT-Team Wochen im Voraus über die Leistungsverschlechterung informiert. Dies ermöglicht geplante Wartungsfenster für die Reinigung von Steckverbindern oder das Erneuern von Kabelverbindungen und verhindert so effektiv ungeplante Ausfallzeiten.
Der SFP-SM-1G-LX20-31 ist für die Verwendung mit Singlemode-Fasern (SMF) konzipiert und erreicht seine volle Übertragungsdistanz von 20 km bei Verwendung von OS1- oder OS2-Fasern und Duplex-LC-Steckverbindern.

Dieses Modul arbeitet bei 1310 nm gemäß dem 1000BASE-LX-Standard. Die Singlemode-Faser verfügt über einen kleinen 9-µm-Kern, der die Modendispersion minimiert und so eine stabile Gigabit-Übertragung über große Entfernungen mit geringer Dämpfung ermöglicht.
Die Verwendung des SFP-SM-1G-LX20-31 mit Multimode-Fasern (MMF) kann folgende Folgen haben:
| Problem | Auswirkungen |
|---|---|
| Modale Dispersion | Signalverzerrung über die Entfernung |
| Reduzierte Verbindungsreichweite | Die Übertragungsdistanz verringert sich deutlich |
| Hohe Bitfehlerraten | Instabile Netzwerkleistung |
| Verbindungsfehler | Manche Switches stellen möglicherweise keine stabile Verbindung her. |
In älteren Netzwerken wurden LX-Optiken manchmal mit MMF über ein Modenkonditionierungs-Patchkabel (MCP) verwendet, dies wird jedoch für moderne Installationen nicht empfohlen.
| Fiber | Empfohlen | Notizen |
|---|---|---|
| OS2 Single-Mode | Ja | Beste Wahl für die volle Reichweite von 20 km |
| OS1 Single-Mode | Ja | Geeignet für strukturierte Verkabelung in Innenräumen |
| OM3 / OM4 Multimode | Nein | Nicht unterstützt für garantierten Betrieb über 20 km |
Für eine zuverlässige 1-Gbit/s-Ethernet-Verbindung über große Entfernungen wird folgende Konfiguration empfohlen:
SFP-SM-1G-LX20-31 + OS2 Singlemode-Faser + Duplex-LC-Steckverbinder
Diese Kombination bietet eine stabile optische Leistung, geringe Dämpfung und zuverlässige Kompatibilität mit den meisten 1000BASE-X SFP-Ports.
Bei der Bewertung des SFP-SM-1G-LX20-31 lassen sich die Kosten am besten im Verhältnis zu den von ihm abgedeckten Netzwerkszenarien verstehen. Seine Übertragungsreichweite von 20 km und die Eignung für industrielle Temperaturbereiche machen es zu einer praktischen Wahl für Gigabit-Verbindungen mittlerer Reichweite, wo herkömmliche Kurzstreckenoptiken nicht ausreichen, umfassende Telekommunikationslösungen für große Entfernungen jedoch unnötig teuer wären. In typischen Implementierungen trägt dieses Modul zur Senkung der Infrastrukturkosten bei, da es den Bedarf an zusätzlicher aktiver Hardware, zusätzlichen Glasfaserrelais oder komplexeren Transportplattformen eliminiert.

Für Universitäten, Krankenhäuser, Bürokomplexe und Firmengelände bietet der SFP-SM-1G-LX20-31 eine kostengünstige Möglichkeit, separate Gebäude über Singlemode-Glasfaser zu verbinden. Anstatt Switches, Medienkonverter oder Midspan-Repeater einzusetzen, können Netzwerkteams direkte Gigabit-Verbindungen mit deutlich geringerem Aufwand realisieren. Dadurch eignet er sich ideal für Organisationen, die eine stabile Verbindung mit niedriger Latenz benötigen, ohne dabei hohe Kosten für Weitverkehrsoptiken zu verursachen.
In WISP- und Telekommunikations-Edge-Umgebungen werden die Kosten häufig sowohl von der Entfernung als auch von den Einsatzbedingungen bestimmt. Abgelegene Funkmaststandorte, Zugangspunkte an Hängen und ländliche Gehäuse erfordern Optiken, die extreme Temperaturen bewältigen und gleichzeitig eine zuverlässige Reichweite von 20 km gewährleisten. Das SFP-SM-1G-LX20-31 senkt die Gesamtkosten für die Backhaul-Verbindung, indem es zuverlässige Leistung in Außen- oder schlecht belüfteten Installationen bietet und so das Risiko von Ausfällen und Serviceunterbrechungen verringert.
Große Industrieanlagen benötigen häufig Glasfaserverbindungen über weitläufige und elektrisch störungsanfällige Umgebungen. Der SFP-SM-1G-LX20-31 trägt zur Kostenkontrolle im Netzwerk bei, indem er große Entfernungen mit einem einzigen Transceiver in Industriequalität überbrückt. In Fabriken, Raffinerien und Bergwerken vermeidet er die zusätzlichen Kosten einer überdimensionierten Transportschicht und ermöglicht gleichzeitig eine stabile Gigabit-Kommunikation zwischen Kontrollräumen, entfernten Anlagenbereichen und Sicherheitssystemen.
Kommunale Netze für Verkehrssysteme, Überwachungskameras und öffentliches WLAN erstrecken sich oft über weite Freiflächen. Mit dem SFP-SM-1G-LX20-31 können Städte Glasfaserverbindungen über große Entfernungen zwischen Straßenverteilern und zentralen Rechenzentren aufbauen, ohne auf teurere Telekommunikationsoptiken umsteigen zu müssen. Die DDM-Unterstützung trägt zudem zur Senkung der Wartungskosten bei, da sie die Fernüberwachung der Verbindungsleistung und des optischen Zustands ermöglicht.
In typischen Anwendungsfällen liegt der Wert des SFP-SM-1G-LX20-31 nicht nur in seiner Reichweite von 20 km, sondern auch in der Reduzierung der Gesamtnetzwerkkosten. Er minimiert den Bedarf an zusätzlicher Hardware, vereinfacht die Installation und gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb auch unter rauen Umgebungsbedingungen. Für Unternehmen, die Gigabit-Glasfaserverbindungen mittlerer Reichweite planen, bietet er eine ausgewogene Option mit optimalem Kosten-Nutzen-Verhältnis, die sich gleichermaßen für Unternehmens-, Industrie- und kommunale Netzwerke eignet.
Bei der Beschaffung von 20-km-Gigabit-Glasfasertransceivern beeinflusst die Kompatibilität sowohl die Anschaffungskosten als auch die langfristigen Netzwerkkosten. Der SFP-SM-1G-LX20-31 entspricht den branchenüblichen MSA-Spezifikationen (Multi-Source Agreement) und ermöglicht es Unternehmen, eine Herstellerabhängigkeit zu vermeiden und gleichzeitig eine zuverlässige Interoperabilität über eine Vielzahl von Netzwerkplattformen hinweg zu gewährleisten.

Die MSA-Konformität gewährleistet, dass das Modul den von der Netzwerkbranche definierten standardisierten mechanischen, elektrischen und optischen Spezifikationen entspricht. Dadurch sind Netzwerkbetreiber nicht mehr darauf beschränkt, optische Komponenten ausschließlich von einem einzigen Switch-Hersteller zu beziehen.
Diese Flexibilität bietet mehrere Vorteile im Beschaffungswesen:
Für Organisationen, die Dutzende oder Hunderte von Glasfaserverbindungen verwalten, können diese Vorteile über den gesamten Lebenszyklus des Netzwerks zu erheblichen Einsparungen führen.
Im Gegensatz zu proprietären Optiken, die oft mit erheblichen OEM-Aufschlägen verbunden sind, können MSA-konforme Module die gleiche 1000BASE-LX-Funktionalität zu geringeren Anschaffungskosten bieten.
Der SFP-SM-1G-LX20-31 unterstützt:
Da diese Spezifikationen etablierten Industriestandards entsprechen, kann das Modul in der Regel ohne kostspielige Netzwerk-Neugestaltungen in die bestehende Infrastruktur integriert werden.
Viele Unternehmen, Industrieunternehmen, Kommunen und WISPs nutzen Geräte verschiedener Hersteller. MSA-konforme Optiken tragen zur Standardisierung der Transceiver-Beschaffung über verschiedene Plattformen hinweg bei und reduzieren so den Bedarf an separaten Lagerbeständen für jede Switch-Marke.
Gängige Bereitstellungsumgebungen umfassen:
| Netzwerktyp | Kosten-Nutzen |
|---|---|
| Unternehmenscampus | Standardisiertes Optikinventar |
| WISP-Backhaul-Netzwerke | Geringere Ersatzkosten für abgelegene Standorte |
| Industrielle Ethernet-Netzwerke | Vereinfachtes Ersatzteilmanagement |
| Kommunale Glasfasernetze | Reduzierte stadtweite Einsatzkosten |
Bitte überprüfen Sie vor dem Kauf des SFP-SM-1G-LX20-31 Folgendes:
| Artikel | Software Empfehlungen |
|---|---|
| Switch-Port | 1Gb SFP |
| Optischer Standard | 1000BASE-LX |
| Fiber | Singlemode-Faser (SMF) |
| Erforderlicher Abstand | Bis zu 20km |
| Kompatibilitätsrichtlinie | MSA-konforme Optiken werden unterstützt |
Durch die Kombination von 20 km Übertragungsreichweite, industrieller Zuverlässigkeit und MSA-basierter Interoperabilität bietet der SFP-SM-1G-LX20-31 eine kostengünstige Alternative zu teureren OEM-Optiken und hilft Unternehmen gleichzeitig, sowohl die Investitionsausgaben (CapEx) als auch die Gesamtbetriebskosten (TCO) zu senken.

Das SFP-SM-1G-LX20-31 ist ein Singlemode-SFP-Modul, das für die Verwendung mit OS1- oder OS2-Singlemode-Fasern (SMF) entwickelt wurde. Es arbeitet bei 1310 nm und unterstützt Übertragungsdistanzen von bis zu 20 km über Duplex-LC-Faserverbindungen.
Die Verwendung von Multimode-Fasern wird nicht empfohlen, da Modendispersion die Verbindungsstabilität und die Übertragungsdistanz verringern kann.
In den meisten Standard-Gigabit-Ethernet-Installationen ist für kurze Singlemode-Verbindungen kein optischer Dämpfungsregler erforderlich. Bei sehr kurzen Glasfaserstrecken mit extrem geringer Dämpfung kann die optische Empfangsleistung jedoch den empfohlenen Betriebsbereich des Transceivers überschreiten.
In Umgebungen mit hoher Dichte in Unternehmen oder Netzbetreibern werden gelegentlich Dämpfungsglieder eingesetzt, um den Empfänger zu schützen und eine stabile optische Leistung zu gewährleisten.
Der Hauptunterschied liegt in der unterstützten optischen Übertragungsdistanz und der Ausgangsleistung.
| Normen | 10 km LX SFP | 20 km LX SFP |
|---|---|---|
| Typische Reichweite | Bis zu 10km | Bis zu 20km |
| Optisches Leistungsbudget | Senken | Höher |
| Bereitstellungsszenario | Campus / kurze Uplinks | Fernbau- oder Industrieverbindungen |
| Fiber | Einspielermodus | Einspielermodus |
| Wellenlänge | 1310nm | 1310nm |
Ein 20-km-Modul bietet typischerweise eine höhere optische Leistung für längere Glasfaserstrecken und bleibt dabei mit Standard-1000BASE-LX-Schnittstellen kompatibel.